Von der Leyen macht jedes Konto zum Gemeinschaftskonto
Brüssel – Ursula von der Leyen hat eine einfache Lösung für Europas Finanzierungsprobleme vorgestellt: Alle privaten Bankkonten werden rückwirkend in europäische Gemeinschaftskonten umgewandelt.
Die bisherigen Eigentümer bleiben Kontoinhaber. Neu hinzu kommen die EU-Kommission, ausgewählte Unternehmen und Wolodymyr Selenskyj.
Eine Zustimmung ist nicht nötig. Europa sei schließlich eine Familie. Und in einer Familie frage man auch nicht jedes Mal, bevor man den Kühlschrank öffne.
Die Bürger behalten Bankkarte, PIN und Kontostandsanzeige. Eigene Abhebungen über 50 Euro müssen künftig vom Europäischen Familienrat genehmigt werden. Überweisungen aus Brüssel werden dagegen sofort ausgeführt, sofern im Verwendungszweck „Solidarität“, „Wettbewerbsfähigkeit“, „Sicherheit“ oder „neue Lage“ steht.
Auch Sparbücher von Großmüttern und das Kommunionsgeld der Enkel werden einbezogen. Ausnahmen für Minderjährige oder Rentner lehnt die Kommission ab. Das wäre Altersdiskriminierung.
Selenskyj erhält als Erster eine Partnerkarte. Er fragte bereits, ob das Gemeinschaftskonto überzogen werden könne.
Von der Leyen beruhigte deutsche Sparer. Dafür seien die Deutschen mit auf dem Konto.
Die Kommission weist den Vorwurf der Plünderung zurück. Bei einem Gemeinschaftskonto gebe es lediglich mehrere verfügungsberechtigte Personen mit unterschiedlich schnellen Fingern.
Der Kontostand bleibt unverändert.
Nur der verfügbare Betrag sinkt auf null.
Anlass: Ursula von der Leyen sagte am 27. August 2026 in Paris, 10 Billionen Euro privater Ersparnisse lägen auf Bankkonten, nannte diese Ersparnisse „träge“ und erklärte, Europa müsse sie in den Dienst seiner Unternehmen stellen. Originalrede der EU-Kommission
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