Politische Satire
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EU

Von der Leyen fordert Neuwahl

Nach rumänischem Modell sollen die Sachsen-Anhalter noch einmal richtig abstimmen.

KI-Satire: Ursula von der Leyen entreißt dem verblüfften Ulrich Siegmund auf einer AfD-Wahlparty den Siegerblumenstrauß
KI-Satire: RealFunk.

BRÜSSEL/MAGDEBURG – EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen fordert eine Wiederholung der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Ein Ergebnis von 43,8 Prozent für die AfD sei mit unserer Demokratie nicht vereinbar. Ulrich Siegmund wird vom zweiten Wahldurchgang ausgeschlossen.

Bundeskanzler Friedrich Merz unterstützt den Vorstoß. Aus dem Kanzleramt heißt es, die Wähler hätten lediglich seinen Tweet von 2018 missverstanden und deshalb versehentlich die falsche Partei halbiert. Daher sei eine voreilige Gratulation an die AfD vor der Neuwahl unangebracht.

Der Stern bezeichnete das Ergebnis als „Schock für alle Demokraten“. Bei 77,8 Prozent Wahlbeteiligung sei ein Ergebnis mit einer so ungerechten Verteilung der Wählerstimmen sozial und demokratisch nicht vertretbar. „So funktioniert unsere Demokratie nicht“, verlautbarte der Stern.

Heidi Reichinnek erklärte in der ARD, die jungen Menschen wollten die AfD nicht und hätten nun Angst. Die vom Sender eingeblendeten 41 Prozent der 18- bis 24-Jährigen seien nicht repräsentativ für die Jugend. Insbesondere die Bedürftigsten unserer Gesellschaft seien bei der Wahl nicht berücksichtigt worden: die Unter-Fünfjährigen.

Sie besitzen nichts, können nicht arbeiten und können außer ihrem Geschlecht noch nichts selbst wählen.

Die EU will diese demokratische Lücke bei der Wiederholungswahl schließen. In sämtlichen Kindergärten werden Wahlurnen aufgestellt. Stimmzettel dürfen ausgemalt werden; wer noch keinen Stift halten kann, wird von der Linken betreut.

Ausgezählt wird nach dem Mittagsschlaf. Von der Leyen rechnet anschließend mit einem Ergebnis, das unsere Demokratie nicht erneut gefährdet.

Anlass: Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erreichte die AfD 43,8 Prozent; die Wahlbeteiligung lag bei 77,8 Prozent. Die ARD-Wahlanalyse wies für die AfD bei den 18- bis 24-Jährigen 41 Prozent aus. Friedrich Merz hatte 2018 angekündigt, die AfD zu halbieren. Der Stern bezeichnete das Wahlergebnis als „Schock für alle Demokraten“. Der Bezug auf Rumänien spielt auf die Annullierung der Präsidentschaftswahl 2024 und den späteren Ausschluss Călin Georgescus von der Wiederholungswahl an. Von der Leyens Neuwahlforderung, Siegmunds Ausschluss und alle weiteren amtlich klingenden Erklärungen in diesem Artikel sind erfunden. Landeswahlleiterin · ARD-Wahlanalyse · BR24 zum Merz-Zitat · EGMR zu Rumänien

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