Politische Satire
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Deutschland

Spahn schmeißt den Haushalt

Spahn ist frischgebackener Papa. Zeit für einen größeren Haushalt.

KI-Satire: Jens Spahn steht mit Schürze und Mehl unter der Nase in einer Küche
KI-Satire: RealFunk.

Berlin – Jens Spahn ist zurück. Kaum war er vom Fraktionsvorsitz zurückgetreten, sitzt er im Haushaltsausschuss – dort, wo über Hunderte Milliarden Euro entschieden wird.

Für den Posten qualifiziert ihn vor allem seine Amtszeit als Gesundheitsminister. Kaum jemand hat je so viel Geld in so kurzer Zeit ausgegeben und sich dabei so wenig von Preisen, Mengen, Bedarf, Nutzen oder Lieferanten ablenken lassen.

Eigentlich sollte der frischgebackene Papa zu Hause bleiben und sich um den eigenen Haushalt kümmern. In der Union setzte sich jedoch die Auffassung durch, Spahn sei für kleine Haushalte überqualifiziert.

„Jetzt geht es Vollgas los“, kündigte er im Interview an. Offenbar kam er direkt vom Kochen: Unter seiner Nase waren noch deutliche Mehlspuren zu sehen.

Die ersten Haushaltsmittel brachte er gleich selbst mit: einen zusammengerollten Fünfzigeuroschein – nach eigenen Angaben ein Restposten aus dem Gesundheitsministerium.

Anlass: Jens Spahn trat am 18. Juli als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zurück und ist inzwischen Mitglied im Haushaltsausschuss. Der Bundesrechnungshof beziffert die damalige Maskenbeschaffung des Gesundheitsministeriums auf 5,7 Milliarden Masken für 5,9 Milliarden Euro und kritisiert fehlende Mengensteuerung sowie geringen Nutzen. Parallel wurde eine Kokain-Geschichte über Spahn zum Social-Media-Meme. Bundestag zum Rücktritt · CDU/CSU zum Haushaltsausschuss · Bundesrechnungshof · Social-Media-Trend

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