Regierung deckelt Spritpreis bei sieben Euro
Preisdeckel, Pendlerpauschale, CO₂-Aussetzung und Direktzahlungen sollen das Tanken wieder bezahlbar machen. Die Voraussetzungen stehen bereits fest.
BERLIN – Angesichts gestiegener Spritpreise hat die Bundesregierung ein Entlastungspaket vorgelegt. Damit soll Autofahren künftig für alle möglich bleiben, die es sich leisten können.
Lars Klingbeil regt einen Preisdeckel bei sieben Euro pro Liter an. Damit bleiben extreme Preissprünge zuverlässig im einstelligen Bereich.
Die Pendlerpauschale soll nur erhalten, wer auf dem einfachen Arbeitsweg mindestens zweimal volltanken muss.
Die Aussetzung des CO₂-Preises tritt in Kraft, sobald ein deutscher oder EU-Politiker richtig beantworten kann, wie hoch der CO₂-Anteil der Luft und Deutschlands Anteil am weltweiten Ausstoß ist. Die grundsätzliche Sinnfrage stellt sich auch dann nicht.
Geringverdiener, die monatlich weniger verdienen, als eine Tankfüllung kostet, erhalten eine gezielte Direktzahlung. Normalverdiener bekommen einen Gutschein für eine Packung Taschentücher.
Wer sich das Tanken nicht leisten kann, muss künftig wenigstens nachweisen, dass er es sich nicht leisten kann.
Auf die Frage, ob auch Steuersenkungen möglich wären, antwortete Klingbeil: „Ich … verstehe Sie nicht? Hallo? Die Verbindung bricht ab … tut, tut, tut.“
Anlass: E10 kostete am 13. September 2026 bundesweit durchschnittlich 2,273 Euro, Diesel 2,404 Euro. In der Politik werden gezielte Direktzahlungen, Preisbegrenzungen, eine höhere Pendlerpauschale und die Aussetzung des CO₂-Preises diskutiert. Tagesschau
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